Erneuerung der Ruhebank an der Haberbreede

Noch vor den Straßenbaumaßnahmen hat die Dorfgemeinschaft die Ruhebank abgebaut, die im Laufe der Zeit schon auf eine Sitzhöhe von nur 30 cm abgesunken war. Ein Haddehauser Bürger legte eine kleine Europalette darauf, damit sich ein Erwachsener dort auch hinsetzen konnte.

Foto: Peter Schumann

Am 24 08.2019 hat die Dorfgemeinschaft nach Beendigung der Straßenbauarbeiten an der Haberbreede / Ecke Barenstock die Ruhebank  erneuert.

Foto: Susanne Schumann

Damit die Stelle besser gepflegt werden kann, wurden anschließend noch Beton-Platten verlegt.

Das fertige Ergebnis sieht man hier:

Foto: Peter Schumann

Rasen ist jetzt auch eingesät.

Und auch die Höhe ist zum Sitzen ganz angenehm.

Weihnachtsbaumständer am Evang. Gemeindehaus erneuert

Der Wind machte den Weihnachtsbäumen schon immer zu schaffen, aber bei einem starken Wind brach auch das Kunststoffrohr und es wurde eine neue Lösung gesucht.

Foto: Peter Schumann

In 2017 wurde am Evang. Gemeindehaus durch die Firma Stühmeier aus Dützen ein Weihnachtsbaumständer aus Metall in den Rasen gesetzt, welcher von der Firma Jacob und Söhne aus Porta Westfalica speziell dafür kostengünstig gefertigt wurde.

Durch einen starken Sturm und einen nassen Boden wurde der Baum wieder umgeweht und das ein Meter lange Rohr im Boden so bewegt, das es sehr schräg in der Erde steckte.

Jetzt hat die Firma Stühmeier das Rohr ausgegraben und ein etwas größeres Loch gegraben. Da konnte die Dorfgemeinschaft Haddenhausen am 17.08.2018 einen Stahlbeton-Klotz gießen und dadurch das Rohr im Boden effektiver gegen den Windeinfluss über den Weihnachtsbaum schützen.

Foto: Peter Schumann

Im Dezember werden wir sehen, wie effektiv diese Maßnahme war.

Weiterhin haben wir am Evang. Gemeindehaus gesehen, dass die Bordsteinkante und die Rinne zwischen Steinweg und Parkplatz defekt waren.

Da uns die Evang. Kirchengemeinde bei unserer Arbeit (Weihnachtsbaum, Erdbeerfest usw.) immer unterstützt, haben wir einfach mal diese Stellen repariert.

Foto: Peter Schumann

Jungstörche aus Haddenhausen sind besonders neugierig

In diesem Jahr hat Haddenhausen die ersten Jungstörche bekommen.

Und die sind ganz besonders neugierig und mutig.

Am 31.07.2018 entdeckte ich die beiden Jungstörche auf dem Weg von der Wiesenstraße zur Lübbecker Straße direkt auf der Straße. Das musste ich festhalten, parkte meinen Wages direkt auf der Straße und fotografierte die Beiden.

Foto: Peter Schumann

Doch mein Auto war wohl interessant und die Vögel kamen langsam näher.

Foto: Peter Schumann

Da war ich doch schon fastziniert, wie nah die Störche an mein Fahrzeug kamen. Aber damit nicht genug, denn die Haddenhauser Störche waren noch mutiger und kamen noch näher.

Foto: Peter Schumann

Jetzt konnte ich aus der Nähe die Größe des Vogels genau betrachten, bevor dieser anschließend dann doch nicht bis ans Fahrzeug kam, sondern auf den Acker auswich. Dort gab es vermutlich noch gute Leckereien.

Das war ein schönes Erlebnis.

Zwei Jungstörche in Haddenhausen

Das letzte Storchenpaar gab es 1950 in Haddenhausen. Im Jahr 1947 gab es die letzten zwei Jungsstörche auf dem Rittergut Haddenhausen. Auf dem Hof Kinkelbur, also direkt gegenüber dem heutigen Storchennest endete die Brut der Stöche bereits im Jahr 1916.

Doch endlich ist es soweit!!!!!

Zwei Jungstörche wurden in Haddenhausen an der Haddenhauser Dorfstraße geboren. Am 23.06.2018 wurde davon ein Jungstorch beringt.

Dr. Dr. Bense vom Aktionskomitee „Rettet die Weißstörche im Kreis Minden-Lübbecke e.V. “ nahm die Beringung vor.

Erst ging es mit dem Steigerfahrzeug hoch zur Nisthilfe.

Foto: Peter Schumann

Ein Elternteil war zu diesem Zeitpunkt nicht anwesend und der andere Elternteil flog davon, um sich das Spektakel aus der Nähe anzusehen.

Foto: Peter Schumann

Nun wurde einer der beiden Jungstörche, die sich wegen der Gefahr Tod stellten, aus dem Nest geholt und nach unten gebracht.

Foto: Peter Schumann

Jetzt bekamen alle Anwesenden das erste Mal einen der beiden Haddenhauser Jungstörche zu sehen. Mittlerweile erhöhte sich auch die Anzahl der Schaulustigen, denn so etwas sollte man sich nicht entgehen lassen.

Foto: Peter Schumann

Jetzt bekam der Jungstorch einen Traditionellen Ring, der eigentlich nur bis 2003 benutzt wurde. Diese können auch weiterhin verwendet werden, da die Vogelwarte Helgoland leider nicht genug „neue“ Ringe für die vielen Jungstörche im Kreis Minden-Lübbecke zur Verfügung stellte. Der Haddenhauser Jungstorch erhielt die Nummer: 923T.

Foto: Peter Schumann

Jetzt konnte der Jungstorch wieder zurück in sein Nest und Dr. Dr. Bense überprüfte noch die Nisthilfe auf Plastikfremdstoffe, die die Jungstörche verletzen können. Das war aber in unserem Nest nicht der Fall.

Foto: Peter Schumann

Und …

… brauchen wir jetzt noch zwei Namen????